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Hier findet ihr Leseproben zu Büchern, die ich geschrieben habe. Wer Interesse hat, der kann mir ja mailen, die Adresse müsste unter Kontakt zu finden sein. Wenn nicht, dann sacht Bescheid.

Titel: Zwei Seiten einer Münze
Autor: Ich
Kurze Zusammenfassung:
Das Buch dreht sich um Kevin, einen Jungen, der aus Chicago kommt, und mit seinen Eltern nach Köln zieht. Dort ist natürlich erstmal alles ungewohnt, doch er findet einen neuen besten Freund (Fred) und auch eine Freundin (Kim).

Leseprobe:
Kapitel "Rote Rosen"

"Kevin versucht, seine große Liebe Kim zu beeindrucken, was aber im Folgenden ordentlich schief geht."

Am Montag in der Schule kam Jimbo zu Kevin.
„Du hast deine Mutprobe überstanden“, sagte er, war aber selbst nicht damit zufrieden, „ich halte ab jetzt die Schnauze.“
Kevin lächelte ihn an und drückte ihm die Hand. In diesem Moment kam Fred ins Klassenzimmer und sah die Szene. Er ging zu Kevin, der gerade Jimbo hinterher sah.
„Na, hat er es eingesehen, dass er sich nicht mit uns anlegen sollte?“, fragte Fred. Kevin nickte und rotzte sein Taschentuch voll.
„Ich habe mich nur erkältet.“
„Ach, das ist nicht das Schlimmste, was einem passieren kann.“, meinte Fred.
„Ja, du hast wohl Recht.“
Da guckte Kevin in Richtung Tür. Irgendetwas zog seinen Blick an. Rote Haare wehten im Wind, ein hübsches Lächeln erhellte den Raum und zwei grüne Augen funkelten Kevin von weitem an. Kim hatte den Raum betreten und setzte sich auf ihren Sitzplatz. Kevins Blick heftete an ihr dran.
„Na, willst du mal rüber?“, fragte Fred, aber Kevin bemerkte es nicht, er war wie in Trance, „Kevin?“
Kevin schüttelte kurz den Kopf, um aus der Trance zu kommen und blickte auf Fred. „Was?“
„Willst du mal rüber?“, fragte Fred erneut.
Kevin blickte wieder zu Kim.
„Nein, sie hat doch eh sicher einen Freund.“
„Quatsch“, sagte Fred, „die ist ein wenig komisch, die Jungs finden sie gruselig. Ihr passt gut zusammen.“
Kevin schluckte einmal, dann stand er auf und ging langsam zu Kim. Er stellte sich vor sie und blickte ihr in die Augen. Sie lächelte ihn an und bekam dabei kleine Grübchen. Kevin lächelte kurz und drehte sich dann wieder um und ging zu Fred. Der lachte fast laut auf.
„Na, das war ja toll“, sagte er, „bist ja schon einen Schritt weitergekommen.“
„Ihr Lächeln hat mich völlig aus der Fassung gebracht.“
Fred schubste seinen Kumpel zurück. Kevin ging wieder zu ihr und sagte stocksteif: „Guten Morgen.“
Kim blickte ihn wieder and und lächelte. Die Grübchen wurden wieder sichtbar. Kevin wollte gerade wieder gehen, da gab Fred ihm unauffällig einen Schubs von hinten. Kevin flog mit dem Kopf auf die Tischplatte und stöhnte kurz. Kim sprang auf und half ihm wieder in eine senkrechte Position.
„Ist dir was passiert?“, fragte sie und versuchte, Kevin ins Gesicht zusehen.
„Nein“, schnüffelte er und hob seinen Kopf, „alles in Ordnung.“
Sein Gesicht war blut überströmt und das ganze Blut floss ihm aus der Nase.
„Geht es dir wirklich gut?“, fragte Kim erneut.
Kevin nickte, doch dabei schoss ihm noch mehr Blut aus der Nase. Sein Kopf flog wieder auf die Tischplatte.

Er öffnete die Augen wieder und war in einem anderen Raum. Er war scheinbar im Krankenhaus. Er blickte an sich runter und sah das blutige T-Shirt. Zu seinen Füßen stand eine Tasche mit seiner Kleidung. Seine Eltern mussten bereits da gewesen sein. Kevin stand auf und ging zu der Tasche. Er holte sich ein T-Shirt raus und wechselte es aus mit dem anderen. Dann sah er auf seine Hose, die ebenfalls rote Flecken hatte. Er zog sie aus und schnupfte kurz. Da flog ihm noch mehr Blut aus der Nase auf seine Unterwäsche. Kevin fluchte kurz, dann holte er noch Unterwäsche aus seiner Tasche. Der Raum war leer, aber trotzdem wollte Kevin das schnell über die Bühne gehen lassen. Er zog sich seine Boxershorts aus. Da flog die Tür auf. Seine Eltern standen in der Tür.
„Mein Junge!“, rief seine Mutter sofort. Sein Vater schloss die Tür.
„Was machst du denn nur?“
„Gar nichts“, antwortete Kevin, „könntet ihr bitte nicht so rumschreien?“
Da flog die Tür erneut auf und eine Krankenschwester betrat den Raum.
„Wie geht es dem Patienten?“, fragte sie, erblickte Kevin und erblickte Kevins kleinen Freund. Kevin packte sich eine Blumenvase und hielt sie vor seine edelsten Teile.
„Raus hier!“, schrie er, als plötzlich Kim in der Tür stand und die Szene beobachtete. Kevins Hände wurden schweißnass und die Vase rutschte ihm aus der Hand.
Zwanzig Minuten später saß Kevin neben Kim in dem Auto seiner Eltern und versuchte, keinen Blickkontakt aufzubauen.
„Hier rechts rein und dann das dritte Haus auf der rechten Seite.“, führte Kim Kevins Vater. Der Vater hielt an dem entsprechenden Haus. Kim bedankte sich, dann blickte sie Kevin an.
„Dein Besuch war ja Gott sei Dank nur…kurz“, sagte sie, bevor ihr klar wurde, was sie da gesagt hatte, „aber unsere Freundschaft…wächst.“
Der Vater grunzte kurz und konnte ein Lachen unterdrücken.
„Na ja, bis morgen“, sagte Kim, „der Tag morgen wird ja…nicht besonders lang werden.“
Voll ins Fettnäpfchen getreten. Kim stieg aus und ging zu ihrem Haus. Kevins Vater gab Gas und fuhr in Richtung Köln Innenstadt.
„Nimm es nicht allzu schwer, mein Junge“, sagte er zu Kevin, „Mädchen wissen nicht, was sie sagen.“
Kevin antwortete nicht.
„Ich weiß noch, wie deine Mutter meine geheime Stelle sah“, fuhr der Vater fort, „unangenehm.“
„Du findest es wohl gut, wenn unser Junge von einem Mädchen wegen seines Penis beleidigt wird.“
„Mum!“, rief Kevin empört vom Rücksitz.
„Aber sie ist ein nettes Mädel“, sagte seine Mutter, „bring sie doch mal zum Essen mit.“
„Aber nur, wenn sie auch schmeckt.“, scherzte der Vater und Kevins Eltern lachten sich kaputt. „Warum bin ich mit zwei geflohenen Irren aufgewachsen, fragte sich Kevin.
Schließlich kamen sie an ihrem Haus an. Die Drei stiegen aus und Kevins Mutter kramte in ihrer Handtasche nach dem Haustürschlüssel.
„Warum war ich im Krankenhaus?“, fragte Kevin, „ich hatte doch nur ein bisschen Nasenbluten.“
„Ein bisschen Nasenbluten?“, fragte sein Vater empört, „du hast mindestens einen Liter Blut auf den Tisch deiner kleinen Freundin gespritzt.“
„Es gab einen Verdacht auf Gehirnerschütterung.“, antwortete seine Mutter und öffnete die Tür. Sie gingen ins Haus und schalteten die Lichter an.
„Ich gehe nach oben“, sagte Kevin, „ich muss noch Hausaufgaben machen.“
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